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Die Idee entstand anlässlich eines offenbar
eher flauen Dirigentenkongresses: Die beiden Kursteilnehmer Anita
Spielmann-Spengler und Urs Holliger erwogen keinen geringeren Entschluss,
als frischen Wind in die Aargauische Blasmusikszene bringen zu wollen.
In den Köpfen bildete sich ein Orchester, das mit dem etwas
biederen Namen "Regio-Band" betitelt wurde. Wer glaubte,
die darauf folgende neunmonatige Weltreise von Anita Spielmann-Spengler
hätte diese Idee an den Ufern des Mexico Rivers oder im Sand
von Aitutaki verlaufen lassen, täuschte sich: Anita Spielmann-Spengler
zog ihre Fäden weltumspannend. Von Kuala Lumpur aus wurde der
Dirigent Martin Bütikofer engagiert, und per Satellitentelefon
ein erster Vorstand konstituiert, dem neben Urs Holliger auch Niklaus
Spielmann angehörte. |
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| Zurück zu Hause wurden Sitzungen
einberufen, Broschüren gedruckt, Noten ausgewählt, Gönner
gesucht, Musiklehrer engagiert, Mitspieler akquiriert, Gemeinderäte
orientiert, Probedaten fixiert, Konzertlokale reserviert, Statuten
formuliert und - ganz wichtig - über den Namen fabuliert. Dieser
musste kurz, prägnant, modern, unverbraucht, jugendlich, frech,
geschlechtsneutral, unbenutzt, unnachahmlich, eingängig und
gut aussprechbar sein. Da kam eigentlich nur ein Name in Frage:
musiXmaX! |
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Dass er allerdings das letztere
Kriterium nicht ganz erfüllt, zeigt sich selbst heute noch,
nachdem musiXmaX seit vielen Jahren zu einem etablierten und angesehenen
Verein in der Aargauer Blasmusikszene gehört. Da hört
man von musimaX, musimaa und miXmaX, was den wahren musiXmaXer
- dies übrigens die korrekte Bezeichnung für das einzelne
Vereinsmitglied - jedes Mal zusammen zucken lässt. Trotzdem:
mittlerweile ist der Name (oder zumindest Variationen von ihm)
in der Aargauer Blasmusikszene ein Begriff und Garant für
innovative Harmoniemusik. Denn seit der Gründung im Jahre
1995 musizieren in jeder Saison zwischen 50 und 80 AmateurmusikerInnen
und konzertieren nach zwei intensiven Probemonaten in drei bis
vier Konzertlokalitäten im Kanton Aargau. Und so folgte auf
den ersten Streich der zweite, der dritte, der vierte etc. und
aus musiXmäXli wurde musiXmaX, eine Bereicherung des kulturellen
Lebens im Kanton Aargau.
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